Hundesteuer - An-, Um- und Abmeldungen

Leistungsbeschreibung

Die Hundesteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer. Sie kann von den Gemeinden nach kommunalem Satzungsrecht für das Halten von Hunden erhoben werden.

 

Halter eines Hundes ist, wer nicht nur vorübergehend

 

  • über dessen Pflege, Verwendung, Beaufsichtigung etc. entscheidet, also die Bestimmungsmacht hat,
  • aus eigenem Interesse für die Kosten des Tieres aufkommt,
  • den allgemeinen Wert und Nutzen des Tieres in Anspruch nimmt und
  • das Risiko seines Verlustes trägt.

 

Jeder Hundehalter ist verpflichtet, seinen Hund anzumelden.

 

 

Je nach Regelung in der Gemeinde erhält der Hundehalter eine Hundesteuermarke, die mitgeführt oder am Halsband des Hundes befestigt und nach Abmeldung wieder abzugeben ist.

 

Darüber hinaus ist nach § 5 Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG) ein Hund, der älter als drei Monate ist, durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder) mit einer Kennnummer zu kennzeichnen. Diese Nummer ist bei An- oder Abmeldung anzugeben.

 

An wen muss ich mich wenden?

An Ihre zuständige Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung.

Was sollte ich noch wissen?

Die kommunalen Satzungen sehen regelmäßig Befreiungs- und Ermäßigungstatbestände vor, etwa für Hunde, die zu bestimmten Bewachungszwecken gehalten werden (zum Beispiel Bewachung von Herden oder abgelegenen Wohngebäuden) sowie für Blindenhunde und Sanitätshunde.

Kontakt und Informationen aus Ihrer Verwaltung

Eigene Beschreibung

Die bestehenden Satzungen der Gemeinden im Amt Kellinghusen regeln ergänzend zu den obigen Angaben in der Leistungsbeschreibung folgendes:

a)    Jeder Hundehalter ist verpflichtet, seinen Hund innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Haltung beim Amt Kellinghusen anzumelden. Dazu sind Rasse, Geschlecht, Wurfdatum, Herkunft und Anschaffungsdatum glaubhaft anzugeben.


b)    Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als gemeinsam gehalten.


c)    Die Steuerpflicht beginnt mit Anfang des auf die Aufnahme eines Hundes in einen Haushalt folgenden Monats, frühestens mit dem Monat, in dem er drei Monate alt wird.


d)    Jede Veränderung in der Hundehaltung ist innerhalb von 14 Tagen schriftlich anzuzeigen.


e)    Ausgegebene Hundesteuermarken gelten als Steuernachweis.
       -  bei Verlust ist eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr in Höhe von 10,00 € zu beantragen
       -  wird bei der Abmeldung des Hundes die Hundesteuermarke nicht abgegeben ist eine Gebühr in Höhe von 20,00 € zu zahlen.
       -  beschädigte Hundemarken werden gebührenfrei getauscht.

Weitere Sonderregelungen zur Steuerpflicht sind in der jeweiligen Hundesteuersatzung der Gemeinde enthalten. Darin ist auch geregelt, ob die Gemeinden Hundesteuermarken ausgeben oder nicht. Die aktuelle Fassung der Hundesteuersatzung finden unter Ortsrecht der jeweiligen Gemeinden.

Einen Meldebogen zur Hundesteuer finden Sie im Verzeichnis Formulare.

Ansprechpartner

Herr Kitzmann

Amt für Finanzwirtschaft

Steueramt

Frau Peglow

Amt für Finanzwirtschaft

Steueramt

Frau Rehder

Amt für Finanzwirtschaft

Steueramt

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